Die Rhabarber-Zeit ist bei uns ja leider sehr kurz, dafür aber intensiv. Da ich aber gar nicht so viel Rhabarberkuchen essen kann, wie ich ihn gerne backen würde, muss der Rhabarber auch anders verarbeitet werden. Eine leckere Möglichkeit ist diese Kombination von Rhabarber mit Maracuja als Marmelade. Wer es etwas kürzer kocht, kann es auch wunderbar als Dessertsauce einsetzen.
Wer die Kerne nicht mag, kann das Fruchtfleisch der Maracuja durch ein feines Sieb streichen. Mich stören die Kerne nicht, ich mag es gerne etwas knackiger. Da sowohl der Rhabarber als auch die Maracuja wenig Süße haben, kann man hier auch gerne einen Gelierzucker 1:1 verwenden.
Die Menge ergibt ca. 3 Gläser à 250ml.
Noch mehr Rhabarber-Rezepte gesucht? Dann habe ich für Euch einen klassischen Rhabarber-Streuselkuchen, Rhabarber-Haselnuss-Tarte oder auch ein leckeres Rhabarber Crumble mit Haferflocken für Euch im Blog.
Nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch zu Eis und Dampfnudeln eine tolle Ergänzung.
Die Maracujas halbieren und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Wer die Kerne nicht mag, sollte das Fruchtfleisch durch in feines Sieb streichen. Alternativ 200ml Maracujasaft verwenden. Die Endmenge sollte auf jeden Fall ca. 200 g betragen.
Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden.
Alles zusammen in einen Topf geben und pürieren. Anschließend mit Kleene Leene* und Gelierzucker vermischen, aufkochen und nach 4 min in heiß ausgespülte Gläser abfüllen und sofort verschließen.
Knet-/Mahlmesser einsetzen. Maracuja-Fruchtfleisch und zerkleinerten Rhabarber in die Schüssel geben und auf Stufe 10 für 1 min pürieren. Anschließend mit Kleene Leene* und Gelierzucker vermischen.
Bei 115°C auf Stufe 1 für ca. 8 min kochen, davon sollte es 3 min(!) schön blubbern. Zum Schluss 1:30 min auf Stufe 10 nochmal pürieren und dann in heiß ausgespülte Gläser abfüllen.